Category : Costa del Sol

Mijas

Mijas ist eine Gemeinde in Andalusien und liegt nur circa 30 Kilometer von Malaga entfernt, so dass man die Stadt mit einem Mietwagen oder dem eigenen Auto sehr gut erreichen kann. Die Stadt hat eine Fläche von zirka 149 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl kann nicht genau bestimmt werden, da es keine gesetzliche Meldepflicht in Spanien gibt. Als Anreise- und Abreiseziel kann man den Flughafen in Malaga wählen und sich ein Mietwagen anschaffen. Mit dem Auto kommt man auch in ein paar Minuten an den Strand von Fuengirola. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 17 Grad Celsius ist Mijas sehr warm und immer eine Urlaubsreise wert. Das subtropische Mittelmeerklima zieht immer mehr Touristen an.

Mijas ist ein klassisches Dorf maurischen Ursprungs. Weiß gekalkte Häuser im Herzen Andalusiens, umgeben von Gebirge macht den Urlaub dort unvergesslich. Im Gebirge rund um Mijas kann man wunderbar wandern und die unberührte Natur genießen. Denn das Zentrum von Mijas liegt am Fuße eines 1 150 Meter hohen gleichnamigen Gebirges. Auch Mijas selber liegt 428 Meter über dem Meeresspiegel.

Auch für den ruhigen Urlaub und für Golfurlauber hat der Ort Passendes zu bieten. Man findet hier eine nicht kleine Anzahl wunderschöner Golfplätze. Berühmt ist Mijas durch seine Eseltaxis, die sich durch die engen Verkaufsstraßen drängeln. Sehr sehenswert ist die Kapelle der Virgen de la Pena. Diese wurde im 17. Jahrhundert in den Felsen hinein gebaut. Eine gepflegte Gartenanlage befindet sich auf dem Vorplatz und sie dient wunderbar als ein Aussichtspunkt für Touristen, um von hier das Städtchen im Ganzen zu bewundern. Vor einer Bergspitze befindet sich eine Kirche. Ursprünglich war dort eine Burg und im Anschluss eine Moschee. Wie die anderen Kirchen der Region ist auch diese im Mudejar-Stil erbaut worden und das Mittelschiff hat eine wunderschöne Holzdeckenkonstruktion. Mancher behauptet, dass der Turm mit dem quadratischen Grundriss von der alten Festung stammen könnte. Besichtigen kann man auch die Stierkampfarena, die sich auf den Felsen befindet und von Mauern umgeben ist. Die Wände der Arena sind mit Keramikbildern versehen, die berühmte Stierkämpfer abbilden. Errichtet wurde der Platz im Jahre 1900. Das weltweit erste Miniaturenmuseum befindet sich in der Avenida del Compas. Eindrücke in das landwirtschaftliche Leben in und um Mijas kann man im Casa Museo bewundern. Es werden dort Werkzeuge und traditionelle Utensilien ausgestellt.

Die Restaurants in Mijas bieten eine „Küche der fünf Kontinente“, denn es wurden immer ausländische Gerichte in die Speisekarten der Restaurants in Mijas aufgenommen mit dem Ergebnis, dass das Essen hier sehr vielseitig ist. Alte Traditionen wurden dennoch beibehalten. Dazu zählt unter anderen der salmorejo, dies ist eine kalte Tomate, gefüllt mit einer Creme, die nach traditionellem Rezept hergestellt wird. Als einheimische Süßspeise gilt das Hornazos. Dies ist ein Brotgebäck mit Ei in der Mitte.

Torrox

Das Örtchen Torrox liegt am Fuße der Gebirgszüge Sierra Terjeda und Sierra Almijara. Die Höhen um die 700 Meter, wie der Rabiti und der Cerro de Cocoja, sind ausschliesslich nur vom Niederwald bedeckt. Die ganze Landschaft ist jedoch sehr zerklüftet, denn Täler und Hügel reihen sich aneinander. Die höchste Erhebung in Torrox liegt bei 700 Metern. Ein kleiner Fluss mit dem Namen Patalamara fließt durch das Gemeindegebiet und wird zur Bewässerung genutzt. Ein 9 Kilometer langer Strandabschnitt rundet die Landschaft ab. Man kann von Torrox an der Costa des Sol sagen, dass es sich um einen modernen Urlaubsort handelt. Es wurden Terrassen angebaut, um das Gelände bepflanzen zu können. Auf den Terrassen haben nun subtropische Früchte ihr Anbaugebiet gefunden. Die Erzeugnisse von den Anbaufrüchten werden auch lokal verwendet. Das ist auch bei den Tälern so, diese werden zu Länderein genutzt, um dort Vieh zu halten.

Damals war Torrox ein sehr bedeutendes Zentrum für die Seidenherstellung und die fruchtbaren Ebenen wurden zur Zucht der Seidenraupe verwendet. Die Stadt ist geprägt von ihrer Vergangenheit. Jeder Winkel erinnert an die maurische Zeit. Der Leuchtturm von Torrox ist ein besonderes Stück Geschichte und gehört zu den sehenswertesten Ausgrabungen in der Stadt. Das Gelände an Fundstücke aus der römischen Zeit ist sehr weitreichend und immer wieder eine Besichtigung wert. Anschauen kann man sich eine Nekropolis, Thermen und Öfen wie eine Villa und eine Pökelfabrik. Auf dem Fundament einer maurischen Moschee steht heute eine Kirche, die Nuestra Senora der la Encarnacion. Der quadratische Turm besteht aus drei Baukörpern, wobei der letzte einen pyramidenförmigen Turmhelm hat. Sehr ansehbar und ein Prunkstück in Torrox. Aus dem 18. Jahrhundert kann man noch heute historische Bauten bewundern. Im Stadtkern befindet sich das alte Zollhaus aber auch das Casa de la Moneda. Dies dient heute als privates Wohnhaus. Ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert stammt der Palast in der Stadt. Heute hat das Haus der Kultur hier seinen Platz gefunden und heisst Casa de la Hoya.

In Torrox findet in der Zeit vom 04. bis zum 08. Oktober das Volksfest statt. Dort treten die Schüler der städtischen Musikschule auf. Ein großer Umzug geht durch die Stadt und am Abend wird die Prozession dem Schutzheiligen Nuestra Senora de las Nieves und San Roque gewidmet, begleitet mit Feuerwerkskörpern. Im August findet ein Anglerwettbewerb statt. Außerdem feiert der Ortsteil El Morche am 15.August immer einen ganzen Tag lang zu Ehren der Virgen del Carmen. Beide Festlichkeiten sollte man gesehen haben, wenn man in Torrox seinen Urlaub verbringt. Auch den Karneval wird in Torrox großzügig gefeiert. Er gehört eindeutig zu den beliebtesten Festen in der Stadt. Mit viel Musik und den lustigen Kostümen verbringt man dort die Zeit mit feiern und guter Laune. Unvergessen ist in der Weihnachtszeit das Fest der gerösteten Brotkrumen, das „Dia de las Migas“. Folkloredarbietungen und Straßenumzüge werden vorbereitet. Zu den bekanntesten Süßspeisen in Torrox gehören ohne Frage die „Roscos“, die meist zu Weihnachten im Angebot sind. Der traditionelle Eintopf, bestehend aus einfachen Zutaten, wird in vielen Restaurants in Torrox mit Stockfisch gegessen.

Das Klima ist in Torrox auch mild bis warm, die Temperaturen liegen bei durchschnittlich 19° Celsius und auch die Niederschläge sind gering, sodass jedes Fest ein Erfolg wird und ein Urlaub in Torrox bei mildem Klima möglich wird.

Fuengirola

Die Stadt liegt nur 8 Kilometer von Mijas entfernt und direkt an der Küste des Mittelmeeres. Sie ist nur circa 10 Quadratkilometer groß und weitet sich dominierend Richtung Mijas aus. Dies liegt am steigenden Tourismusaufkommen seit dem 20. Jahrhundert. Weiterhin hat die Stadt einen jährlichen Niederschlag von 570l/m² und hat eine Durchschnittstemperatur von circa 18 Grad Celsius.
Das Wahrzeichen in Fuengirola ist das Castillo de Sohail. Die Burgruine, südlich der Stadt gelegen, muss man besichtigen. Sie liegt direkt in der Mündung des Flusses Rio Fuengirola auf circa 38 Meter über dem Meeresspiegel. Die Burg besteht aus acht Ecken mit je einen Turm, wobei heute nur noch sechs vorhanden sind. Die Gebäude im Inneren der Burg sind dem Verfall zum Opfer gefallen und der Brunnen wurde verschlossen. Der Zweck des Baues war damals die Küstenverteidigung und es gibt heute noch drei Kanonen, ausgerichtet auf das Meer.

Heute finden in der Burg kulturelle Veranstaltungen, Aufführungen und Musikdarbietungen statt. Damals war Fuengirola ein Fischerdorf, das aber heute weitestgehend von sehr schönen Strandpromenaden abgelöst wurde und sehr intensiv vom Tourismus genutzt wird. Die Promenade erstreckt sich über 8 Kilometer und es befinden sich dort zahlreiche Bars und Grünflächen sowie Geschäfte und Restaurants, aber auch sehr große Terrassen mit einem wunderbaren Blick auf das Meer. Abgerundet wird die Promenade durch den lebhaften Sporthafen. In den „Chiringuitus“, das sind Strandbars, kann man die typischen Meeresspezialitäten kosten. Am linken Flussufer befindet sich in der Nähe des Friedhofs eine Pökelfabrik mit Wohnungen und einer Nekropolis, die ein Erhalt aus der spätrömischen Zeit in Fuengirola ist. Neben dem Fluss Pajares wurden auch Überreste von Thermen, Öfen und Wohnhäusern und eine Venusskulptur gefunden.

Am anderen Fluss, dem Presas, wurden ebenfalls Thermen, Zisterne und eine westgotische Nekropolis gefunden. Ein Besuch in die Antike von Fuengirola ist es alle mal wert und man kann dazu auch die Geschichte im städtischen Museum ekunden und die zahlreichen Funde anschauen.
In der Osterwoche fangen auch in Fuengirola die Festtage an, und die Badezeit wird eingeläutet – ideal für Badeurlaub an der Costa del Sol. Im Juli erinnert man mit einem Fest im Stadtteil Los Boliches an die Tradition der Seeleute, zuerst in den Booten und anschließend auf den Straßen von Fuengirola. Bei einem anderen Fest im Juli wird aus der Stadt ein Hexenkessel gemacht und in der Castillo de Sohail finden Musik und Tanzfestivals statt. Bekannte Künstler und renommierte Orchester treten im Sohail auf.

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Das Angebot an einheimischer Küche ist sehr rar geworden und man zählt nur noch den Fischfang an der Küste dazu. Dieser wird überwiegend in den Restaurants in Fiengirola nur frittiert angeboten aber auch der Fisch im Salzmantel oder im Ofen gilt als traditionell. Des Weiteren findet man in Fuengirola aber eine große Auswahl der internationalen Küche.

Nerja

Die Temperatur liegt in Nerja bei durchschnittlich 20 Grad Celsius und hat einen minimalen Niederschlag von 460 Liter pro m². Die Provinz Malaga ist ein beliebtes Touristenzentrum an der ganzen östlichen Costa de Sol. Die Küste wird durch einer der schönsten Landschaften Spaniens abgerundet. Die Ausläufer der Sierra Almijara brechen in das Mittelmeer hinein, das somit eine zerklüfte Küstenlinie bildet. Dort befinden sich auch einige Buchten, die man schwer erreichen kann, aber deren Besuch sich auf jeden Fall lohnt. Im 16. Jahrhundert hat man eine Siederei für Zucker erstellt, um die Bevölkerungsanzahl zu steigern. Im 18. Jahrhundert kam eine Papierfabrik dazu. Das benötigte Wasser wurde aus dem Rio de la Miel bezogen. Bis 1812 war in Nerrja eine Festung, die im Unabhängigkeitskrieg zerstört wurde. Dort findet man heute den berühmten Balcon de Europa, umgeben von einer mit Palmen bewachsenen Allee, die an einen runden Platz endet. Es heißt, Nerja schaut auf das Meer und von diesem runden Platz aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Küste und hinaus auf die Weiten des Mittelmeers.

Die El Salvador Kirch wurde circa um 1505 in Auftrag gegeben und 1697 fertig gestellt. Danach wurde sie noch weiter ausgebaut, sie besteht mittlerweile aus drei Schiffen, wobei das zentrale Schiff einen Stil im Mudejar aufweist. Die Fassade ist sehr schlicht gehalten und wird durch einen dreiteiligen Glockenturm vollendet. Eine Kirche, die man bei einem Besuch in Nerja nicht versäumen darf. Aus dem 19. Jahrhundert stammt das Aquädukt del Aguila. Dieses hatte die Zuckerfabrik mit Wasser versorgt. Es besteht aus vier Ebenen mit Bogenreihen aus Ziegelstein. Mitten drinnen gibt es einen kleinen Tempel. Unbedingt gesehen haben muss man die Höhle von Nerja. Die Natursteinhöhle ist sehr groß und durch die ansehnlichen Stalaktiten und Stalagmiten äußerst interessant. Diese Höhle wurde zum Nationalen kunsthistorischen Denkmal ernannt. Zudem war hier der archäologische Fund sehr reichhaltig gewesen. Bemerkenswerte Höhlenmalereien kann man dort finden sowie die höchste von der Natur geschaffene Säule.

Zu ehren dieser Höhle wird Ende Juli bzw. Anfang August ein Festival veranstaltet, das auf eine dreißigjährige Geschichte zurückschauen kann.
Alle zwölf Badestrände bei Nerja haben Dienstleistungen im Angebot und macht das Baden und Entspannen zu einem Genuss. Die einzige Ausnahme ist die Bucht von Maro, da das Schwimmen hier verboten ist. In der benachbarten Ortschaft Maro muss man der Altstadt einen ausführlichen Besuch abstatten. Dort kann man die Bauten der volkstümlichen Architektur bewundern. Besucher aus den Nachbarörtchen kommen in der Zeit vom 08. – bis zum 12.Oktober hierher um den Schutzheiligen San Miguel zu ehren. In diesen Zeitraum finden Flamenco- und Gesangsfestivals statt, bis hin zu Tanzfesten und musikalischen Darbietungen. Aber auch sportliche Wettbewerbe gibt es an diesen Tagen. Das ist ein Muss für jeden Urlauber und die beste Reisezeit im Jahr.

Das gastronomische Angebot orientiert sich weitestgehend aus Fängen aus dem Meer. Fisch und Muscheln finden unter anderem ihren Platz auf dem Teller neben Paprika und einer Nudelpfanne, serviert mit einer kalten Knoblauch-Mandelsuppe. Ebenfalls einen sehr großen Zuspruch bei den Gästen findet die gegrillte Meerbrasse vom Burriana-Strand. Dies ist ein Kohlgericht mit frittiertem Kürbis, Sardinen und Zicklein in Mandelsoße. Die traditionelle und die internationale Küche haben die Hotelbetriebe auf ein hohes Niveau befördert, denn Nerja ist für seine gute Küche landesweit bekannt.

Alameda

Die kleine aber feine Gemeinde Alameda befindet sich in der Nähe von Malaga. Alameda erstreckt sich nur über eine Ebene mit kleinen Erhebungen, weit und breit befinden sich die Olivenplantagen. Die kleine Provinz ist mit ihren 64 Quadratkilometer wirklich nicht groß, auch leben nur knapp 5500 Menschen in Alameda. Die Geschichte vom Ort scheint doch sehr interessant zu sein, denn es befinden sich auch noch römische Thermen und Grabstätten im Land. Viele Forscher interessieren sich noch heute für die Überbleibsel aus der Vergangenheit. In der Gemeinde findet jeder Besucher auch eine Gemeindekirche. Diese wurde im 18. Jahrhundert vom Graf Estepa erreichtet. Aus diesem Grund ist sie auch sehr bedeutend und religiös für das Land. Auch die Kirche selber beherbergt drei Heiligennischen am Ende des Tempels. Außerhalb der Kirche ist die Grabstätte von El Tempranillo aus dem 19. Jahrhundert zu finden. Das Zentrum von Alamenda wird von einem Steinbrunnen aus den Zeiten von Karl III geschmückt. Allein daran merken schon viele Besucher, wie viel Geschichte in dieser Gemeinde steckt. Alameda hat auch ein schönes Museum für Landwirtschaftliche Geräte, dort finden immer wieder mal Ausstellungen mit traditionellen Geräten aus der Landwirtschaft statt.

Landesübliche Feste werden auch gern in Alameda gefeiert. An jedem 2. Februar im Jahr feiern die Einwohner das Fest “Noche de la Candelaria”. Bei diesem Fest wird an verschiedenen Orten ein Feuer angezündet. Das warme Licht soll symbolisieren, dass die Menschen in einer fröhlichen Runde zusammen sein möchten. In dieser Runde werden auch alle kostbaren Dinge aus der Landwirtschaft und der Viehzucht verkostet. Am 15 Mai wird das Wallfest gefeiert. Einen Abend vor dem eigentlichen Fest findet ein Wettbewerb statt. Dort können die Einwohner sich beweisen, um den schönsten Straßenschmuck zu entwerfen. Dieser Tag endet immer mit einem lustigen Volksfest. Am anderen Tag beginnt dann die Wallfahrt und alle geschmückten Wagen nehmen dran teil. Nach der Entscheidung, welcher Wagen der Siegerwagen ist, wird dieser Wagen in fröhlicher und lustiger Atmosphäre von den Bewohnern zerstört, um dann in gemeinsamer Runde eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. Im August kommt das typische Volksfest, so wie es alle aus ihrem Land kennen, mit Festzelten, Spaß, Spiel und guter Laune.

Alameda ist ja nicht weit entfernt von Malaga. So sollte auch Malaga ein Ausflugsziel in jedem Urlaub sein. Denn direkt an der Küste von Costa de Sol zu sein ist doch ein Traum. Schöne Strände, blaues Meer und Sonne pur. Außerdem hat Malaga auch weitere interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Am Tage die Geschichte und am Abend der Sonnenuntergang an der Costa de Sol.

Alcaucin

Alcaucin ist eine 46 Quadratmeter große Provinz an der Costa del Sol. Sie befindet sich 54 Kilometer von Malaga entfernt. Die Landschaft von Alcaucin erstreckt sich sehr weitläufig und ist von einer prachtvollen Schönheit gekennzeichnet. Das kleine Städtchen zeichnet sich durch enge Straßen und weiße Häuser mit schön geschmückten Innenhöfen aus. Die Straßen gleichen einem Irrgarten. Schmale Treppen und Gassen zeigen teilweise noch den Ursprung der Stadt. Die Stadt Alcaucin ist sehr bekannt für die archäologischen Funde. Ein besonderer Fund war 1983, der Kiefer eines Neandertalers konnte aus der Höhle von Zafarraya geborgen werden. Besonders schön ist auch die barocke Kirche Nuestra Senora, die direkt im Ort steht. Nach dem 17. Jahrhundert wurde das Gebetsabteil im Rokoko Stil neu hergerichtet. Nicht zu übersehen ist der ansehnliche Brunnen im Ortszentrum, der mit seinen fünf Wasserfontänen einen Blickfang darstellt. Die Festung von Zafia liegt etwas weiter außerhalb. Sie ist jedoch eine Besichtigung wert, da sie auch das älteste Gebäude in Alcaucin ist.

Besucher, die traditionelle Feste mögen und sich gern unter Menschen mischen, sind in Alcaucin sehr gut aufgehoben. Bei den Festlichkeiten werden viele heimische Speisen angeboten, die überwiegend aus Zutaten der eigenen Landwirtschaft und Viehzucht zusammengestellt sind. Den Bewohnern des Dorfes ist es wichtig den festlichen Spaß zusammen zu genießen und ich mit Urlaubern gemeinsam in einer gemütlichen Runde zu sein. Gastfreundschaft wird in Alcaucin hoch geschätzt. Die wichtigsten Feste sind die Karwoche, der Tag der heilgen Isidor, das Volksfest und der Tag der Virgen del Rosario. In der Karwoche ist es sehr schön mitzuerleben, wie sich die Dorfbewohner verkleiden und eine Art Rollenspiel ausüben. In diesem bunten Spektakel mit Ritualen und Feuer wird eine Art Kampf aufgeführt, der die Geschichte der Stadt wieder aufleben lässt.
Wie schon erwähnt ist die Landschaft sehr schön abwechslungsreich. Ein besonderer Ort im bergigen Umland von Alcaucin ist ein 2 065 meterhohe Gipfel. Er ist die höchste Erhebung in der Region Malaga. Bei Hautkrankheiten sind die maurischen Bäder sehr zu empfehlen, dort nutzt man Schwefel und eisenhaltige Quellen, um zu heilen.
Auch ein Besuch der Stadt Malaga sollte in keinem Urlaub fehlen. Von Alcaucin aus ist Malaga ein ideales Ausflugsziel.