Elche

Schon 600 vor Christus bewohnten die Iberer nur 2 Kilometer vom heutigen Zentrum von Elche eine Siedlung namens Helike, so wurde in der Gegend die bedeutsame Büste “Nama de Elche” aus der Ibererzeit gefunden, welche heute im Archöologischen Museum von Madrid zu finden ist. Auch in der Zeit der römischen Eroberung entwickelte sich Elche weiter, ihren Namen erhielt die Stadt im 8. Jahrhundert von ihren maurischen Eroberern.

Das heutige Elche
Heutzutage erlangte Elche besonderen Ruhm durch seine berühmten Palmengärten, allen voran der El Palmeral (“Der Palmenhain von Elche”). Diese Palmenanpflanzung ist die größte ihrer Art in Europa. Das Areal des Palmenhains befindet sich im Stadtbereich von Elche und hat eine Größe von mehr als 1,5Km, den Stadtpark (Parque Municipal) beinhaltend. Insgesamt sind mehr als 11.000 Palmen zu finden, die meisten davon Dattelpalmen (wobei im Dezember Dattelernte ist). Geradezu majestätisch mutet die “Kaiserliche Palme” an, eine sieben Stämme umfassende Palme, die ca. 300 Jahre alt ist und ihren Namen einem Besuch der Kaiserin Sissi zu verdanken hat.
Der Palmehain hat eine sehr lange Geschichte. Vermutlich wurde erste Anpflanzungen bereits im 5. Jhd. vor Christus durch die Karthager geschaffen und der Bestand überlebte auch die Erobererzeiten der Römer und Mauren. El Palmeral bildet in der trockenen Region (nur 300mm Regen pro Jahr) durch die Pflanzen ein eigenes Mikroklima. Das Palmeral ist im Jahr 2000 als Weltkulturerbe anerkannt worden und wurde in die UNESCO Liste augenommen.

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