Costa del Azahar

Im Süden der Costa Daurada setzt die Costa del Azahar die mediterrane Strandlandschaft fort. Die Costa del Azahar, die auch Orangenblüten-Küste genannt wird, da viele Orangen-Plantagen diesen Abschnitt Spaniens bereichern, ist noch nicht vom Massentourismus aus dem Gleichgewicht gebracht worden. Die traditionelle spanische Lebensweise herrscht hier noch immer vor, wer das Flair des Landes einmal einfangen möchte, der sollte sich inmitten der Orangen- und Zitronenbäumen, den Olivenhainen und der Berge in Stimmung für einen Flamenco versetzen. Sandstrände wechseln sich hier ab. Manchmal scheinen sie schon fast einsam, aber genau das macht die Romantik und die Seele dieser Region aus.

Die traditionellen spanischen Speisen sollte man unbedingt auch einmal in den Altstädten der Costa del Azahar kosten, die kleinen Gassen, die satten Farben der Blüten, das temperamentvolle, aber doch bescheidene Treiben hier, machen den Eindruck perfekt, den man später wieder mit nach Hause in den Alltag nimmt und wohl erst dann begreift, wenn man sich wieder in der Heimat befindet und die Stimmung mit der der Costa del Azahar vergleichen kann.
Peñiscola ist eine solche Stadt, sie ist sehr alt, woran noch immer eine große Burg erinnert.

Im Norden der Costa del Azahar liegt Vinaros, in dessen Hafen man die Fischer und Seemänner bei der Arbeit beobachten kann. Interessant wird es auch, wenn die tägliche Versteigerung losgeht. Dann kann man zusehen, wie die Einkäufer der Restaurants und Hotels um den köstlichen Fang der Fischer bieten und verhandeln. Hier isst man also gut, die „Langostinos“ werden hier ausgesprochen gut zubereitet.
Die kleine Stadt Benicarlo schließt mit ihrem Hafen und ihren Stränden an die von Peñiscola an.
Die Hotels der Touristen befinden sich meist in Las- Fuentes. Die Chivert- Burg wurde bekannt unter dem Namen Burg „Xivert“, sie wurde einst von den Tempelrittern bewohnt.

Valencia, eine der größten Städte Spaniens, bietet besonders viele sehenswerte Plätze. Die Altstadt mit dem beeindruckenden Rathaus und der Seidenbörse zum Beispiel. Mystisch wird es in der Kathedrale, deren gotischer Turm namens „Torre del Miguelete“ das Wahrzeichen der Stadt darstellt, die einen geheimnisvollen Kelch beherbergt, der vielfach für den Heiligen Gral aus der Artus-Sage gehalten wird. Er besteht aus Achat und wurde etwa im 1. Jahrhundert vor Chr. Angefertigt.
Wem angesichts soviel geheimnisvoller Bedeutung schon schwindlig wird, der wird in Burrania ganz andere Gefühle der Größe erleben können: die atemberaubenden Aussichten, der weite Ausblick aus dem 51 Meter hohen Glockenturm, dem Torre Campanario. In dieser Kleinstadt kann man auch das La Merce besuchen, ein Kloster, das reich an kulturellen Informationen ist und außerdem ein Orangenmuseum beherbergt.

Wer mehr an der Geschichte des Römischen Reiches, das bis zur Costa del Azahar reichte, interessiert ist, als an dem Werdegang der Orange, der aber auch sehr interessant ist, der sollte das Städtchen Sagunt besuchen. Hier wurden das Amphitheater und die Ruine Castillo erhalten und können besucht werden.
Besonders sehenswert für Kunst- und Kulturinteressierte ist sicherlich die „Ciudad de las Artes y de las Ciencias“, die von einem Architekten entworfene „Stadt der Künste und der Wissenschaften“. Sie umfasst Museen und Kulturgebäude, die sehr viel Inhalt bieten, aber auch äußerlich spektakulär sind. So ist das „Museo de las Ciencias Príncipe Felipe“, das Museum der Naturwissenschaften, in Form einer Muschel gebaut. Das „L’Hemisfèric“, ein 3D-Kino, stellte der Architekt Santiago Calatrava als zwei Augen dar, wobei eines sich öffnet, das andere sich schließt. Hier finden sich außerdem auch eine akustisch gut gebaute und auch optisch beeindruckende Oper im „Palau de Les Arts Reina Sofia“, die vier Säle unterbringt. Und nicht zu vergessen ist das Aquarium in der Stadt der Künste und der Wissenschaften, in dem man Haie, Seelöwen und Delfine und andere Meerestiere, aber sogar Wale und Korallen aus geringem Abstand beobachten kann. Das „L’Oceanogràfic“ ist das größte Aquarium Europas.

Die Hauptstadt der Costa del Azahar, Castello de la Plana, bietet viel Kunstgenuss. Das schöne mittelalterliche Rathaus ist zugleich eine Kunstsammlung, der Glockenturm El Fadri ist ebenfalls sehenswert, ist er doch achteckig und mehrstöckig. Günstig nach Spanien kommen Sie beispielsweise mit Flüge SpanAir.

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