Costa Dorada

Das Gold Spaniens liegt wohl an seinen Stränden. Denn der goldfarbene Sand ist es, der dem schönen Küstenstück Costa Dorada seinen Namen gab. Hier in den Sonnenuntergang zu schlendern ist wohl ein Genuss, der Touristen das ganze Jahr über schöne Erinnerungen bescheren kann. An der Costa Dorada, die von der Südküste von Barcelona bis zu der Mündung des Flusses Ebro reicht, findet sich neben der wunderschönen Landschaft und den vielen Sandbuchten auch genug Unterhaltung. So wird man hier an dem „Port Aventura“ gelangen, einen großen Themenpark der Universal Studios, in dem man Achterbahnen der Sonderklasse erleben darf. Ob man durch ein chinesisches Drachenland oder lieber im nachgestellten Gran Canyon Loopings erleben will, hier findet man Aufregung. Aber auch Tempel, die man beschreiten muss oder endlich darf, sorgen für Spannung und Abenteuer, die Show wird begeistern!

An solch einem schönen Küstenstrich wundert es nicht, dass einige Ferienorte gewachsen sind, die den Aufenthalt an den weiten Sandstränden ermöglichen. Der bekannteste und der Mittelpunkt der Küste ist der Ferienort Salou.

Salou ist ein Ort, der Tag und Nacht lebt. Bars, Restaurants, Geschäfte und Clubs laden hier dazu ein, den Alltag zu vergessen und die Heimat hinter sich zu lassen. Der „Port Aventura“ ist mit dem Auto oder mit dem Bus in nur 15 Minuten erreichbar, langweilig wird es hier sicherlich nicht, egal zu welcher Uhrzeit. Salou selbst hat auch zwei gut gepflegte Sandstrände und einige Buchten, hier kann also genauso entspannt oder Sport getrieben werden, wie an den anderen Stellen der Costa Dorada.
Das Klima ist mild, von den gesunden Auswirkungen des Meerwassers auf Schönheit und Gesundheit kann hier jeder profitieren.

Wer die Reise zum Wasser aber aufregender gestalten möchte, der findet in der Nähe von Salou den Caribe- Wasserpark, der viel Action und Spaß zu bieten hat.
Die beiden Themenparks, der „Caribe“- Wasserpark und der „Port Aventura“ laden die ganze Familie zu interessanten, erlebnisreichen und aufregenden Ausflügen ein.
Am Stadtrand ist Salou nicht ganz so dicht von Bars und Nachtklubs besiedelt, hier findet man eine Menge an traditionellen spanischen Restaurants und Tapas-Bars. Der Hafen ist interessant für all jene, die Segeln wollen oder mit dem Motorboot fahren können.

Wer dem Trubel Salous lieber ausweichen möchte, der findet in den Nebenorten La Pineda und Cambrils ein wenig mehr Ruhe. Hier ist das Nachtleben nicht ganz so ausgeprägt, die Strände, ebenfalls lange Sandstände, sind nicht ganz so besucht wie die von Salou.

Diese beliebten Urlaubsziele erreicht man am besten durch einen Flug nach Reus, einer Stadt, die ungefähr 20 Minuten von Salou entfernt ist.
Wer auf die Costa Dorada reist, muss sich darauf gefasst machen, dass die Landessprache nicht einheitlich ist. So sprechen die Bewohner der Küste zwar kastilianisches Spanisch, aber hier ist die Umgangssprache der Einheimischen Catalan. Daher wird die Costa Dorada oft auch als Costa Daurada bezeichnet, das entspricht der Schreibweise in Catalan. Die Straßen- und Ortsschilder und einige Hinweise sind daher zweisprachig angeführt, was die schöne Costa Dorada, beziehungsweise eben Costa Daurada, nur noch ein wenig interessanter macht.

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