An der malerischen Costa Blanca gelegen, ist Alicante die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und die zweitgrößte Stadt Valencias. Schon in der Antike war Alicante als “weiße Festung” bekannt, und auch heute noch thront die mächtige Burg auf einem Felsen ober der Stadt.

In Alicante trifft man sich abends an der von Palmen gesäumten Strandpromenade, um das zu erleben, was der Costa Blanca ihren Namen gab: Einerseits die vielen weiß gestrichenen Häuser, andererseits aber auch der Kontrast zwischen weißem Sand und blauem Meer. Vom romantischen Abendspaziergang auf der mit Marmormosaik gepflasterten Promenade kann man sich anschließend ins heiße Nachtleben von Alicante stürzen. Nach einer durchtanzten Nacht bietet es sich an, am nächsten Tag eine Erholungspause an einem der weitläufigen Sandstränden einzulegen.

Neben Erkundungen in der Stadt selbst, ist dem Touristen angeraten Ausflüge ins Umland zu machen, um die wunderschöne Landschaft zu durchforsten. In den vielen Touristen Informationen , die überall leicht zu finden sind, gibt man gerne und kompetent Auskunft über Reiseplanung, Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten. Aber auch ein Ausflug auf die Insel Tabarca lohnt sich. Früher als Piratendomizil berühmt berüchtigt, ist sie heute dank ihrer vielen historischen Bauten ein beliebtes Touristenziel. Wer frischen Fisch und köstliche Meeresfrüchte essen, oder einmal bei einer Fischauktion zusehen möchte, sollte die 15 km nach Santa Pola nicht scheuen. Als Fischerdorf mit Festung aus dem 16. Jahrhundert erlebt man hier ursprünglichen valentinischen Charme. Im Dorf Elche kann man den in Europa einzigartigen Palmengarten bewundern und in seinem Schatten, gerade an sehr heißen Tagen, lustvoll mediteran wandeln. Unbedingt jedoch sollte man sich den Calp ansehen, einen Kalkfelsen, der mittlerweile als Wahrzeichen der Costa Blanca gilt. Wie bei jeder Reise sollte man sich bevor man die Fahrt antritt um diverse Reiseversicherungen, wie Rücktritt- oder Reiseabbruch, kümmern.

Alameda

Die kleine aber feine Gemeinde Alameda befindet sich in der Nähe von Malaga. Alameda erstreckt sich nur über eine Ebene mit kleinen Erhebungen, weit und breit befinden sich die Olivenplantagen. Die kleine Provinz ist mit ihren 64 Quadratkilometer wirklich nicht groß, auch leben nur knapp 5500 Menschen in Alameda. Die Geschichte vom Ort scheint doch sehr interessant zu sein, denn es befinden sich auch noch römische Thermen und Grabstätten im Land. Viele Forscher interessieren sich noch heute für die Überbleibsel aus der Vergangenheit. In der Gemeinde findet jeder Besucher auch eine Gemeindekirche. Diese wurde im 18. Jahrhundert vom Graf Estepa erreichtet. Aus diesem Grund ist sie auch sehr bedeutend und religiös für das Land. Auch die Kirche selber beherbergt drei Heiligennischen am Ende des Tempels. Außerhalb der Kirche ist die Grabstätte von El Tempranillo aus dem 19. Jahrhundert zu finden. Das Zentrum von Alamenda wird von einem Steinbrunnen aus den Zeiten von Karl III geschmückt. Allein daran merken schon viele Besucher, wie viel Geschichte in dieser Gemeinde steckt. Alameda hat auch ein schönes Museum für Landwirtschaftliche Geräte, dort finden immer wieder mal Ausstellungen mit traditionellen Geräten aus der Landwirtschaft statt.

Landesübliche Feste werden auch gern in Alameda gefeiert. An jedem 2. Februar im Jahr feiern die Einwohner das Fest “Noche de la Candelaria”. Bei diesem Fest wird an verschiedenen Orten ein Feuer angezündet. Das warme Licht soll symbolisieren, dass die Menschen in einer fröhlichen Runde zusammen sein möchten. In dieser Runde werden auch alle kostbaren Dinge aus der Landwirtschaft und der Viehzucht verkostet. Am 15 Mai wird das Wallfest gefeiert. Einen Abend vor dem eigentlichen Fest findet ein Wettbewerb statt. Dort können die Einwohner sich beweisen, um den schönsten Straßenschmuck zu entwerfen. Dieser Tag endet immer mit einem lustigen Volksfest. Am anderen Tag beginnt dann die Wallfahrt und alle geschmückten Wagen nehmen dran teil. Nach der Entscheidung, welcher Wagen der Siegerwagen ist, wird dieser Wagen in fröhlicher und lustiger Atmosphäre von den Bewohnern zerstört, um dann in gemeinsamer Runde eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. Im August kommt das typische Volksfest, so wie es alle aus ihrem Land kennen, mit Festzelten, Spaß, Spiel und guter Laune.

Alameda ist ja nicht weit entfernt von Malaga. So sollte auch Malaga ein Ausflugsziel in jedem Urlaub sein. Denn direkt an der Küste von Costa de Sol zu sein ist doch ein Traum. Schöne Strände, blaues Meer und Sonne pur. Außerdem hat Malaga auch weitere interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Am Tage die Geschichte und am Abend der Sonnenuntergang an der Costa de Sol.

Alcaucin

Alcaucin ist eine 46 Quadratmeter große Provinz an der Costa del Sol. Sie befindet sich 54 Kilometer von Malaga entfernt. Die Landschaft von Alcaucin erstreckt sich sehr weitläufig und ist von einer prachtvollen Schönheit gekennzeichnet. Das kleine Städtchen zeichnet sich durch enge Straßen und weiße Häuser mit schön geschmückten Innenhöfen aus. Die Straßen gleichen einem Irrgarten. Schmale Treppen und Gassen zeigen teilweise noch den Ursprung der Stadt. Die Stadt Alcaucin ist sehr bekannt für die archäologischen Funde. Ein besonderer Fund war 1983, der Kiefer eines Neandertalers konnte aus der Höhle von Zafarraya geborgen werden. Besonders schön ist auch die barocke Kirche Nuestra Senora, die direkt im Ort steht. Nach dem 17. Jahrhundert wurde das Gebetsabteil im Rokoko Stil neu hergerichtet. Nicht zu übersehen ist der ansehnliche Brunnen im Ortszentrum, der mit seinen fünf Wasserfontänen einen Blickfang darstellt. Die Festung von Zafia liegt etwas weiter außerhalb. Sie ist jedoch eine Besichtigung wert, da sie auch das älteste Gebäude in Alcaucin ist.

Besucher, die traditionelle Feste mögen und sich gern unter Menschen mischen, sind in Alcaucin sehr gut aufgehoben. Bei den Festlichkeiten werden viele heimische Speisen angeboten, die überwiegend aus Zutaten der eigenen Landwirtschaft und Viehzucht zusammengestellt sind. Den Bewohnern des Dorfes ist es wichtig den festlichen Spaß zusammen zu genießen und ich mit Urlaubern gemeinsam in einer gemütlichen Runde zu sein. Gastfreundschaft wird in Alcaucin hoch geschätzt. Die wichtigsten Feste sind die Karwoche, der Tag der heilgen Isidor, das Volksfest und der Tag der Virgen del Rosario. In der Karwoche ist es sehr schön mitzuerleben, wie sich die Dorfbewohner verkleiden und eine Art Rollenspiel ausüben. In diesem bunten Spektakel mit Ritualen und Feuer wird eine Art Kampf aufgeführt, der die Geschichte der Stadt wieder aufleben lässt.
Wie schon erwähnt ist die Landschaft sehr schön abwechslungsreich. Ein besonderer Ort im bergigen Umland von Alcaucin ist ein 2 065 meterhohe Gipfel. Er ist die höchste Erhebung in der Region Malaga. Bei Hautkrankheiten sind die maurischen Bäder sehr zu empfehlen, dort nutzt man Schwefel und eisenhaltige Quellen, um zu heilen.
Auch ein Besuch der Stadt Malaga sollte in keinem Urlaub fehlen. Von Alcaucin aus ist Malaga ein ideales Ausflugsziel.

Alpandeire

Das Dorf Alpandeire liegt im Landkreis von Ronda an der Costa del Sol. Der idyllische Ort thront auf einer Höhe von 700 Metern über den Meeresspiegel. Das Klima in Alpandeire ist mild. Im Sommer kann es bis zu 30 Grad warm werden, im Winter sinken die Temperaturen meist nicht unter 10 Grad. Alpandeire hat einen sogenannten Anker, das ist der Gipfel der bis zu 1.425 Meter in die Höhe ragt und dem kleinen Dorf optisch Halt schenkt. Dieser Gipfel besticht im Norden mit ansehnlichen Felsfronten, im Süden wird er als Anbaugebiet für Kastanien, Pinien und Olivenbäumen genutzt.
Durch die zahlreichen Flüsse, die durch die Landschaft fließen, umgibt Alpandeire eine traumhaft schöne Natur, wie man sie an der Costa del Sol häufiger findet. Hier findet man sogar einen unterirdischen Fluss, der bei vielen Regen nach oben steigt. Aus diesem Fluss entspringen 50 Meter hohe prachtvolle Wasserfälle. Durch die wundervolle, imposante Natur wirkt das Dorf sehr klein. Alle Häuser und bedeutenden Bauwerke reihen sich aneinander und bilden kleine, romantische Straßen und Gassen. Zwischen den Häusern ragt die prachtvolle Kirche San Antonio de Padua hervor, die einen echten Blickfang darstellt. Außerdem findet man im Dorf und der näheren Umgebung einige schöne Landhäuser, die als Unterkünfte für Urlauber dienen. Bekannt und auch immer wieder gern besucht werden die Landhäuser Benalauria, Algatocin, Arriate, Montejaque und Parauta. Diese Landhäuser verschaffen allen Urlaubern einen traumhaften Aufenthalt. Allein die Einrichtung der Zimmer ist ein Traum und verleiht das Gefühl in eine andere Zeit versetzt worden zu sein.
Der Speiseplan in Alpandeire ist etwas Besonderes, denn er wird den Jahreszeiten angepasst. Gegessen und angeboten werden regionale und saisonale, heimische Spezialitäten. Im Frühjahr beherrschen viele frische Kräuter- und Gemüsesorten den Speiseplan. Im Sommer ist Gazpacho ein beliebter Gaumenschmaus. Im Winter sind traditionelle Kaninchengerichte sehr beliebt. Süßspeisen gibt es nur zu den Osterfeiertagen, an denen auch das bekannte Fest El Nino del Huerto gefeiert wird. Dieses Fest wird vom Dorf selber organisiert und ist deswegen immer wieder etwas Besonderes. Alpandeire ist ein Ort für Urlauber, die Ruhe und Entspannung suchen. Für Abwechselung sorgen Ausflugsmöglichkeiten zu den umliegenden Dörfern. Ein sehr beliebtes Ziel ist Ronda.
Ronda gibt sehr viel an Geschichte wieder. Alte Ruinen, Kirchen und Museen prägen das Stadtbild. Auch die Stadtmauern stehen noch. Ronda besteht aus einer Altstadt mit alten, aber namenhaften Gebäuden, und einer Neustadt, in der es auch eine Arena für Stierkämpfe gibt. Auch zwei Paläste von den maurischen Königen und dem Marktgrafen sind noch erhalten.
Ronda ist das Gegenteil von Alpandeire, diese Stadt ist viel größer und hat reichliche Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung zu bieten. Alpandeire ist jedoch mit der umliegenden, bezaubernden Landschaft ein idealer Ort, um sich zurückzuziehen und die Natur zu genießen.

Antequera

Antequera liegt im Norden von Malaga, östlich von Sevilla und südlich von Cordoba. Im Westen liegt das schöne Städtchen Granada. Mit einer Durchschnittstemperatur von 15 Grad Celsius und 577 Meter Höhenlage ist Antequera immer ein besonderes Urlaubsziel. Für den Liebhaber der Antike gilt Antequera als der sehenswerteste Ort an der Costa del Sol. Dort finden sich über 75 Prozent der kunsthistorischen Geschichte aus Malaga wieder.
Das Tal in Antequera ist sehr fruchtbar und es wird zum größten Teil mit Getreide und Oliven bewirtschaftet. Die einzigartige Farbenpracht der Landschaft leitet die Urlauber schon beim Hereinfahren über die Schnellstraße in die Stadt direkt ins Urlaubsparadies. Circa 14 Kilometer entfernt liegt das El Torcal, ein Naturschutzgebiet in Andalusien. Dort können Naturliebhaber über 600 Pflanzenarten bewundern und insgesamt 116 Arten von Wirbeltieren kennenlernen. Am Kamm des El Torcal findet man den „Pena de los Enamorados“. Dies ist der Fels der Verliebten, auf dem eine Legende ruht. Unterhalb liegt, geschützt vom Gebirge, die Stadt Antequera.
Die Kirchturmspitzen ragen in den Himmel und geben Antequera einen romantisch-antiken Stil. Zeugnisse der 1000-jährigen Geschichte findet man in den keltischen Hühnergräber, aber auch in den riesigen Grabdenkmälern aus der Bronzezeit. In und rund um Antequera fand man Überreste der Römer in Form von Thermen, Mosaiken und alten Häusern. Für den Urlauber gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, die man in einen Urlaub niemals alle anschauen kann. Durch die schnelle Verbindung in andere Städte kann man Antequera als Haupturlaubssitz nutzen und Andalusien mit dem Auto sehr gut kennenlernen.
Kulinarisch muss man in Antequera unbedingt das „porra Antequerana“ kosten. Dies ist auch weit über die Grenzen bekannt und sehr beliebt. Eine traditionelle Version Gazpacho genießt man mit harten gekochten Eiern, Serrano Schinken oder auch Thunfischstücken. Hauptzutat der Speise sind süße Tomaten. Für den Urlauber zur Weihnachtszeit bekommt man in Antequera Süßigkeiten aus traditionellen Backöfen, welche in den Klöstern der Stadt hergestellt werden. Unter anderen sind es Mantecados, Alfajores und Polvorones. Feste Wurzeln haben die Tapas in Antequera. Diese werden mit geschmorten Reis, Rippchen oder auch Kartoffeleintopf serviert. Alle Spezialitäten werden noch in liebevoller Handarbeit hergestellt. Auch die heimischen Weine sind ein Genuss, den man nicht verpassen darf.
Die Landschaft rund um Antequera bietet Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung und zahlreiche Outdooraktivitäten. Radfahren und Wandern sind bei den Urlaubern besonders beliebt. Auch verschiedene Wassersportarten stehen auf dem Programm.
Unterkünfte sind in Antequera an der Costa del Sol genügend vorhanden. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Es gibt kleine Pensionen und Campingplätze, aber auch komfortablere Hotels.

Archez

Archez liegt an der Costa del Sol, genau zwischen Malaga und Granada und ist nur zirka 30 Kilometer von der Küste entfernt. Buchen Sie ihr Hotel in der Region von Archez und genießen Sie mit wenig Touristenverkehr Ihren Urlaub. Der Vorteil dabei ist, dass nur sehr kurze Wege zu den umliegenden Ausflugszielen entstehen. Die durchschnittliche Temperatur von 17 Grad Celsius macht Archez ganzjährig zu einem beliebten Ziel. Vom Dorf aus ist es mit dem Auto nicht weit zu den schönen Stränden der Costa des Sol. So lassen sich schöne, entspannte Badetage verbringen. Das Wasser ist sauber und kristallklar. Die Strände eignen sich deshalb gut zum Schnorcheln und Tauchen.

Wanderungen durch die Gebirgsketten der Sierra Tejeda und der Sierra Almijara sind ein wahres Naturerlebnis. Die Spitze des Gebirges liegt 1.830 Meter hoch. Der Gipfel ist der Navachica. Da dieses Gebiet unter Naturschutz steht können Urlauber auf ihren Wegen die wunderschöne, unberührte Natur genießen. Viele verschiedene Baumarten und Farne wachsen hier. Hoch über den Köpfen fliegen Adler, Bussarde und auch Falken.

Einige Wege verlaufen terrassenförmig, um den Obst- und Gemüseanbau in der Gegend zu ermöglichen. Aber auch der Weinanbau ist mit eine zentrale Beschäftigung der dortigen Anwohner. Das Dörfchen Archez ist in Malaga bekannt für seinen Mudejar-Stil, der im 14. Jahrhundert zu seiner Blüte aufstieg. In Archez liegt der Minarett-Turm, der sich inmitten des verschlafenen Dorfes befindet und heute als ein historisches Kunstmonument gilt. Anzumerken ist, dass beide Glocken des Turmes ihren eigenen Namen haben. Die eine heißt Neustra Senoradel Pilar. In der Zweiten ist eine Inschrift mit dem Namen des Erbauers Maria de la Encarnacion vorzufinden. Die darunterliegende Kirche ist auf eine alte Moschee erbaut und sie ist architektonisch im christlichen Stil entstanden.
Des Weiteren ist die Kirche de la Encarnación sehr sehenswert und immer ein Pflichtziel auf der Mudejar Strecke. Um das Dorf Archez kennen zu lernen, muss man durch die enge Gassen und Straßen gehen. Die Architektur erinnert an die Mudejarzeit und die Hauswände sind weiß gekalkt und schlicht gehalten. Hier findet man auch kostengünstige Restaurants und Bars. Das heimische Essen in Archez ist lecker und reichhaltig. Man bekommt traditionelle Kost zu fairen Preisen. Verarbeitet werden die Erzeugnisse der angrenzenden Felder. Der Eintopf in Archez ist ausgezeichnet und wird mit Hering serviert. Auch die Kabeljautörtchen muss man auf jeden Fall probieren. Diese werden mit Honig verfeinert.

Das erste Fest des Jahres findet in Archez am 17. Januar statt und es wird der Tag des heiligen Anton gefeiert. Fronleichnam findet die andalusische Nacht statt, die aus folkloristischen und sportlichen Veranstaltungen besteht.