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Ardales

Nicht weit weg von Ardales an der Costa des Sol liegt die Seenlandschaft „Embalse del Conde de Guadalhorce“, die man auch sehr gut zu Fuß erreichen kann. Die dortige spektakuläre Schlucht „Desfiladero de los Gaitans“ ist ein prickelnder Blickfang. Ardales liegt ungefähr eine Stunde von Marbella entfernt, wo man den weißen Strand am Meer genießen kann und im Anschluß wieder zurück in das ruhige Ardales fährt. Der Charme des Städtchens entsteht durch seine kleinen, weißen Fischerhäuser und einen wunderbareren Wanderberg im Hintergrund. Bewundernswert sind die Vertiefungen in den Sandsteinhügeln, die sich in der Schlucht am Stausee einzeichnen.
Das architektonische Gut aus Zeiten der Römer kann man anhand der römischen Brücke erkennen. Aber auch die mittelalterlichen Burgen muss man gesehen haben. In der Cueva de Dona Höhle kann man die alten Höhlenmalereien bewundern, die aussagen ab wann das Gebiet um und in Ardales besiedelt wurde. Die Höhlen befinden sich 5 Kilometer vom Ortskern entfernt und sind ein Pflichtprogramm auf jeder Urlaubsreise. Die Burgen um Ardales sind von keltischer und iberischer Herkunft. Die Römer haben die Burg de la Pena errichtet, die sehr sehenswert ist. Die Mauren bauten Ardales zu einem Dorf um. Dies geschah zirka um das Jahr 716. Ein alter Weg erinnert an den Besuch Alfred XIII von 1921. Dieser ist aus Eisen und Holz gebaut und führt zirka 100 Meter an der riesigen Felsschlucht entlang. Die Seen sind außerdem von sehr dichten Pinienwäldern umgeben und ergeben im Ganzen ein wunderbares Landschaftsbild.
Das bedeutendste in Ardales an der Costa des Sol findet am 15. Mai statt und wird zu ehren des heiligen Isidor abgehalten. Des Weiteren ist die erste Septemberwoche zum Andenken der Jungfrau von Villaverde gewidmet. Es findet eine Wallfahrt zu den Ausläufern am Guadalhorce-Stausee statt. Dort wird der restliche Tag in der Natur verbracht.
Schmorgerichte zählen in Ardales zu den Spezialitäten. Die Hauptzutaten sind Lamm und Zicklein. Weiter zu erwähnen sind die Süßigkeiten, Pasteten, Weinkringel und auch die Mandeltörtchen und die Ölfladen.

An Übernachtungen soll es in Ardales nicht mangeln. Angeboten werden Appartements und einige Hotels in der Stadt. Aber auch für Campingfreunde kommen auf ihre Kosten.

Moraira in der Provinz Alicante

Moraira

Das Dorf Moraira ist ein kleiner, traditioneller Fischerort mit zirka 10 000 Einwohnern und gehört zur Provinz Allicante. Moraira ist zwar vom Tourismus geprägt, die Gemeinde versucht jedoch einen Massentourismus zu vermeiden. Größere Hotels sind in diesem Dorf gar nicht vorhanden. Kleine Appartements und Pensionen sind die Regel. Rings um den Ort erstreckt sich eine prachtvolle Landschaft, die vom Weinbau geprägt ist. In der Gegend um Moraira gibt es eine Vielzahl stattlicher Villen, die wohlhabenden Leuten aus ganz Europa und Spanien gehören. Die attraktive Lage von Moraira zwischen Bergen und Meer, das Flair eines kleinen, gemütlichen Dorfes und das angenehme Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 21 Grad machen das Dorf zu einem echten Anziehungspunkt. Gerade für Urlauber, die es ruhig und gemütlich mögen, ist Moraira einer der beliebtesten Orte an der Costa Blanca. Der Yachthafen von Moraira ist preisgekrönt. Im 19 Jahrhundert noch zum Fischfang genutzt ist er heute einer der schönsten Häfen der Costa Blanca. Hier sind für Touristen diverse Wassersportarten möglich. Auch eine Segelschule ist vor Ort vorhanden. Zusätzlich kann man die schönen Wanderwege rund um das Dorf nutzen um herrliche und unvergessliche Tage in der Natur zu verbringen. Diverse Ballsportarten sind ebenso möglich. Die Stände Playa Portet de Moraira und Playa L`Ampolla befinden sich in unmittelbarer Nähe des Dorfes und sind gut geeignet, um ortsnah schöne Badetage zu verleben.

Nicht weit von Moraira entfernt zirka 4 km landeinwärts liegt das kleine Dörflein Teulada auf einem Hügel hoch über dem Meer. Dieses Dorf ist ein original spanisches Dorf ohne jeglichen Tourismus. Als Urlauber kann man hier die Atmosphäre des spanischen Lebens beobachten. Die Siestas werden penibel eingehalten. Um die Mittagszeit ist das Dorf wie leer gefegt.

Von Moraira aus lassen sich aber auch noch andere Ausflugsziele in der näheren Umgebung ansteuern. Zum Beispiel die Palmenstadt Elche oder das kleine Bergdorf Guadalest. Auch Freizeitparks für Familien befinden sich in der Nähe. Ebenso werden Ausflüge in größere Städte wie Valencia oder Alicante angeboten. Wer im Juni Urlaub in Moraira an der Costa Blanca macht kann am zweiten Wochenende des Monats an dem Fest Moros y Cristianos teilnehmen. Bei diesem Fest werden die Geschichte und die Vergangenheit des Dorfes gefeiert und dargestellt. Die Einwohner ziehen durch die Straßen und Gassen und liefern sich Kämpfe an der alten Burg Morairas. Für Urlauber ist diese Fiesta ein interessantes und unvergessliches Spektakel. Abgeschlossen werden die Feierlichkeiten durch ein großes, imposantes Feuerwerk am Abend.