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Alt Empordà

Alt Empordà ist eine Region im Osten von Katalonien. Die spanische Region ist aufgrund ihrer kulturellen Reichtümer und ihrer wundervollen Landschaft sehr beliebt. Ein Großteil der Landschaft steht unter Naturschutz. Urlauber profitieren von der großartigen Lage der Region zwischen Gebirge und Meer. Die Einwohner Alt Empordàs leben neben der Landwirtschaft und der Fischerei größtenteils vom Tourismus. Die Region bietet eine große Auswahl an Ferienwohnungen und Ferienhäusern. In der Region Alt Empordà können Touristen einen wunderbaren abwechselungsreichen Urlaub verbringen. Gerade für Aktivurlauber oder Naturbegeisterte hat die Gegend viel zu bieten. Auf dem Meer, den Flüssen und den Stauseen bieten sich jede Menge Möglichkeiten für Wassersportler. Im Gebirge gibt es viele Routen für Trekking- oder Mountainbiketouren. Auch Wanderbegeisterte werden auf ihre Kosten kommen.

Kulturell gibt es in Alt Empordà auch einiges zu entdecken. Die Region war in der Vergangenheit ein Durchzugsgebiet, sodass einige verschiedene Kulturen hier ihre Spuren hinterlassen haben. Es gibt einige sehenswerte, archäologische Ausgrabungsstätten. Zu den beliebtesten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören die griechische Kolonie in Empúries und das iberische Dorf Mas Castellar in Pontós. Die mittelalterlichen Kirchen und Klöster Vilabertran und Sant Pere de Rodes gehören ebenso zu den geschichtlichen Sehenswürdigkeiten. Aber auch die Moderne ist in Alt Empordà vertreten. Der berühmte Maler Salvador Dali, geboren in Figueres, einer Gemeinde in der Region Alt Empordà, machte die Gegend zum Ausgangspunkt seiner surrealistischen Kunst. Besucher können seine ehemalige Villa Portlligat in Cadaqués bewundern oder einen Ausflug zum Theater Teatro Museo Dalí in Figueres machen.

Kulinarisch zeichnet sich die Region durch einen hervorragenden Weinbau und frischen Fisch aus. Der Garnacha-Wein ist eine Spezialität der Region. Es handelt sich dabei um einen lange gereiften Likörwein, der meist nach dem Essen serviert wird. Leckere, heimische Fischgerichte werden in allen Restaurants der Gegend angeboten.

Colera

Colera ist ein winziges, urspanisches Dörflein an der Costa Brava, das vom Tourismus kaum erschlossen wurde. Dieser Ort ist genau das richtige für Urlauber die es ruhig und beschaulich mögen und die unverfälschte Natur genießen wollen. Wer hier großartige touristische Attraktionen erwartet ist fehl am Platz. Colera an der Costa Brava verfügt über zwei kleine Strände und einen Campingplatz. Die rund sechshundert Einwohner sind stets freundlich und entspannt. Stress kennt man hier nicht. Trotz der geringen Größe des Dorfes verfügt Colera über einen Sporthafen und einen kleinen Bahnhof. Die Atmosphäre hier ist heimisch und gastfreundlich. Die Unterbringung der wenigen Touristen erfolgt meist in kleinen, familiären Pensionen. So nehmen Urlauber unmittelbar am Leben der Einheimischen teil und lernen ihre Kultur und Lebensart kennen. Immobilienfirmen vor Ort vermieten zudem auch Ferienhäuser oder Ferienwohnungen.

Die traumhafte Umgebung rund um Colera lädt zu langen Spaziergängen und Wanderungen in der Natur ein. Einige Wanderwege führen zu dem Kloster Sant Pere de Rodes das zirka 18 Kilometer von Colera entfernt liegt. Das Kloster gilt als eines der wichtigsten Bauwerke der romanischen Epoche und eignet sich wunderbar als Ziel für einen Tagesausflug. Im Hafen kann man sich gegen eine kleine Gebühr Boote ausleihen und die Umgebung zu Wasser erkunden. Den Mittelpunkt von Colera bildet der Plaza Mayor, an dem das dörfische Leben hauptsächlich stattfindet. Hier finden sich auch die wenigen Restaurants und Bars in denen man den Tag angenehm ausklingen lassen kann.

El Port de la Selva ist ein sehr alter und kleiner spanischer Fischerort im Norden der Costa Brava. Die zirka 700 Einwohner leben bis heute hauptsächlich vom Fischfang. Für Touristen, die es ruhig und beschaulich mögen, ist El Port de la Selva der perfekte Ort für einen ruhigen und erholsamen Urlaub. Obwohl der Tourismus im Laufe der Zeit immer mehr Einzug erhalten hat, konnte der historische Fischerort seinen ursprünglichen Charme bewahren. Das alte Zentrum des Ortes ist bis heute sehr gut erhalten. Das Bild des Stadtkerns ist geprägt von den alten, kleinen Fischerhäusern. El Port de la Selva grenzt an den Naturpark Cap de Creus und das Tramuntana-Gebirge, was den Ort besonders für aktive Urlauber besonders interessant macht. Die Gegend bietet zahlreiche Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Outdoor-Aktivitäten. Wassersport, Klettern, Wandern und Fahrrad fahren gehören zum Programm in diesem Urlaub.

Der große Badestrand in der Bucht von El Port de la Selva ist auch in der Hauptsaison nie überfüllt. Kleine, einsame Buchten lassen sich vom Dorf aus bequem zu Fuß erreichen. So lassen sich hier auch entspannte Badetage erleben.

Auch kulturell hat das Dorf und die nähere Umgebung einiges zu bieten. Hier findet sich eine große Anzahl an archäologischen Bauwerken, die in jedem Fall eine Besichtigung wert sind. Zu den nennenswerten Sehenswürdigkeiten gehören der Dolmen von Taballera, das mittelalterliche Ensemble Serra de Rodes, das Kloster Sant Pere de Rodes, die Burg Sant Salvador, die Kapelle Santa Elena und die Siedlung Santa Creu.

Kulinarisch kommen Urlauber ebenso auf ihre Kosten. Die Restaurants in der Region bieten köstliche Fischgerichte und leckeren, heimischen Wein, den auch die Einheimischen zu schätzen wissen.

Costa Brava – Llançà

Der kleine, beliebte Küsten- und Fischerort Llançà liegt an der Costa Brava zirka zwanzig Kilometer von der spanisch-französischen Grenze entfernt. In und rund um Llançà gibt es jede Menge Strände und grüne Landschaften. Der Ferienort an der Costa Brava ist besonders bei den Franzosen beliebt, deshalb versprüht Llançà während der Saison jede Menge französischen Charme. Für die Franzosen sind die Ferien in dem kleinen Ort eine gute und preiswerte Alternative zum Urlaub an der Cote d´Azur. Die Gemeinde Llançà an der Costa Brava teilt sich in zwei Abschnitte. Um den Plaza Mayor gruppiert sich der alte, historische Stadtkern des Ortes. Der Port de Llançà ist erst im Laufe dieses Jahrhunderts entstanden. Zusammengezählt leben in dem kleinen Küstenort zirka 4000 Einheimische. Obwohl der Ort in der Ferienzeit gut besucht ist, sucht man große Hotelbauten hier vergeblich. Allerdings gibt es für Urlauber ein großes Angebot an Ferienwohnungen. Diese werden entweder privat oder durch vor Ort ansässige Agenturen vermittelt. Bevor der Tourismus in Llançà einzog, lebte das kleine Dorf vom Olivenhandel, Weinbau und Fischfang. Heute profitieren die Urlauber von den heimisch angebauten Köstlichkeiten. Für Fischliebhaber ist der Ort ein richtiges Paradies.

Llançà an der Costa Brava bietet jede Menge Möglichkeiten für eine abwechselungsreiche Freizeitgestaltung. Neben den kleinen Fischerhafen liegt der Sporthafen. Hier sind Wassersportler und Segelbegeisterte gut aufgehoben. An Land verführt die herrliche Gegend zu ausgiebigen Spaziergängen oder Mountainbike-Touren. Hierfür bietet sich besonders der Naturpark Cap Creus an. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehört die Kapelle Sant Silvestre, die im elften Jahrhundert erbaut wurde. Auch die Hafenkapelle Mare de Deu und das Kloster Sant Pere de Rodes sind einen Besuch wert.

Costa Brava – Portbou

Portbou gilt als das nördliche Tor zur Costa Brava. Die kleine Gemeinde mit ihren zirka 1300 Einwohnern liegt in der Region Alt Empordà direkt an der französisch-spanischen Grenze. In Portbou geht es in der Regel beschaulich und ruhig zu. Das kleine Dorf verfügt lediglich über vier bis fünf größere Hotels und Pensionen, die ganzjährig geöffnet sind. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Ferienwohnungen und Häusern, die meist nur während der Saison vermietet werden. Der Charme des kleinen Dorfes zieht jedes Jahr eine Reihe von Stammgästen an, die regelmäßig immer wieder ihren Urlaub in Portbou verbringen. Das Besondere des Ortes ist die Nähe zu Frankreich. Urlauber, die eine Ferienwohnung vor Ort mieten, haben so auch die Möglichkeit Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten in Frankreich zu unternehmen. An den Wochenenden ist das kleine Dorf sehr belebt. Oft kommen Franzosen für einen Tagesausflug rüber nach Portbou. Hier können sie diverse Waren, wie Genussmittel, günstiger einkaufen. Portbou liegt in einem Tal und ist von nahezu unverfälschter Natur umgeben. Die wunderschöne Altstadt des Fischerdorfes ist von Steilküsten und Berghängen mit üppiger Flora und Fauna umgeben.

Die Strände in Portbou sind eigentlich nie überfüllt. Für Wassersportler und Aktivurlauber ein Paradies, denn hier kann meist noch jeder sein eigenes kleines Stück Strand finden. Neben dem Hauptstrand Playa Gran gibt es viele kleine, abgelegene Buchten zu entdecken. Zu den schönsten zählen Cala del Pi, Les Fresses und Playa de Claper. So sind auch Urlauber, die den Massentourismus umgehen wollen gut in Portbou an der Costa Brava aufgehoben.

In Deutschland ist Portbou aus einem ganz besonderen Grund bekannt geworden. Der Philosoph Walter Benjamin überquerte 1940 mit einer Flüchtlingsgruppe die Pyrenäen. Portbou war die letzte Station im Leben des bekannten, jüdischen Gelehrten. Er nahm sich am 27. September 1940 im Hotel de Francia in Portbou das Leben. Ob es sich wirklich um einen Freitod handelte ist jedoch bis heute von einigen Experten umstritten. Benjamin zu Ehren wurde im Dorf die Gedenkstätte Passagen errichtet, die heute von vielen Touristen besucht wird.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt in Portbou rund ein Dutzend Restaurants und Bars in denen man sich mit heimischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen kann. Geschäfte und Souvenirläden sind ebenso in ausreichender Zahl vorhanden.