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Alpandeire

Das Dorf Alpandeire liegt im Landkreis von Ronda an der Costa del Sol. Der idyllische Ort thront auf einer Höhe von 700 Metern über den Meeresspiegel. Das Klima in Alpandeire ist mild. Im Sommer kann es bis zu 30 Grad warm werden, im Winter sinken die Temperaturen meist nicht unter 10 Grad. Alpandeire hat einen sogenannten Anker, das ist der Gipfel der bis zu 1.425 Meter in die Höhe ragt und dem kleinen Dorf optisch Halt schenkt. Dieser Gipfel besticht im Norden mit ansehnlichen Felsfronten, im Süden wird er als Anbaugebiet für Kastanien, Pinien und Olivenbäumen genutzt.
Durch die zahlreichen Flüsse, die durch die Landschaft fließen, umgibt Alpandeire eine traumhaft schöne Natur, wie man sie an der Costa del Sol häufiger findet. Hier findet man sogar einen unterirdischen Fluss, der bei vielen Regen nach oben steigt. Aus diesem Fluss entspringen 50 Meter hohe prachtvolle Wasserfälle. Durch die wundervolle, imposante Natur wirkt das Dorf sehr klein. Alle Häuser und bedeutenden Bauwerke reihen sich aneinander und bilden kleine, romantische Straßen und Gassen. Zwischen den Häusern ragt die prachtvolle Kirche San Antonio de Padua hervor, die einen echten Blickfang darstellt. Außerdem findet man im Dorf und der näheren Umgebung einige schöne Landhäuser, die als Unterkünfte für Urlauber dienen. Bekannt und auch immer wieder gern besucht werden die Landhäuser Benalauria, Algatocin, Arriate, Montejaque und Parauta. Diese Landhäuser verschaffen allen Urlaubern einen traumhaften Aufenthalt. Allein die Einrichtung der Zimmer ist ein Traum und verleiht das Gefühl in eine andere Zeit versetzt worden zu sein.
Der Speiseplan in Alpandeire ist etwas Besonderes, denn er wird den Jahreszeiten angepasst. Gegessen und angeboten werden regionale und saisonale, heimische Spezialitäten. Im Frühjahr beherrschen viele frische Kräuter- und Gemüsesorten den Speiseplan. Im Sommer ist Gazpacho ein beliebter Gaumenschmaus. Im Winter sind traditionelle Kaninchengerichte sehr beliebt. Süßspeisen gibt es nur zu den Osterfeiertagen, an denen auch das bekannte Fest El Nino del Huerto gefeiert wird. Dieses Fest wird vom Dorf selber organisiert und ist deswegen immer wieder etwas Besonderes. Alpandeire ist ein Ort für Urlauber, die Ruhe und Entspannung suchen. Für Abwechselung sorgen Ausflugsmöglichkeiten zu den umliegenden Dörfern. Ein sehr beliebtes Ziel ist Ronda.
Ronda gibt sehr viel an Geschichte wieder. Alte Ruinen, Kirchen und Museen prägen das Stadtbild. Auch die Stadtmauern stehen noch. Ronda besteht aus einer Altstadt mit alten, aber namenhaften Gebäuden, und einer Neustadt, in der es auch eine Arena für Stierkämpfe gibt. Auch zwei Paläste von den maurischen Königen und dem Marktgrafen sind noch erhalten.
Ronda ist das Gegenteil von Alpandeire, diese Stadt ist viel größer und hat reichliche Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung zu bieten. Alpandeire ist jedoch mit der umliegenden, bezaubernden Landschaft ein idealer Ort, um sich zurückzuziehen und die Natur zu genießen.

Archidona

In der Natur von Archidona zu verweilen ist ein Genuss pur. Das Städtchen hat einige Hotels und Pensionen zu bieten und lädt Urlauber und Durchreisende ein, dort zu ihren Urlaub zu verbringen an der Costa des Sol zu verbringen.

An Köstlichkeiten bietet Archidona eine vielfältige Auswahl. Zu den einheimischen Gerichten zählen der maurische Eintopf (cazuela moruna), die geschmorten Kartoffeln, die in der Landessprache guisado de patatas heißen, und auch der beliebte Eintopf „olla“. Weitere Spezialitäten sind der Kabeljaukrapfen und die kalte Knoblauch-Mandelsuppe. Schmalzgebäck und halbrundes Gebäck (Rosco de medio punto) sind als leckere Süßspeise in Archidona bekannt und beliebt.

Die Stadt thront auf dem Gipfel des Pico del Conjuro in zirka 1012 Meter Höhe. Umgeben von einer Schutzmauer aus längst vergessener Zeit, ist Archidona eine kleine Festung. In der Gegend finden sich einige interessante Höhlen, die Nachweise prähistorischer Herkunft bewahren. Durch die hohe Lage von Archidona hat man einen wunderbaren Ausblick in die Täler und in die Weiten des Landes.

Die sagenumworbene Geschichte von Archidona präsentiert alte Bauten und Überreste der Römer und der Karthager ein. Kapellen findet man in Archidona viele. Unter anderem zählt die Kapelle San Antonio dazu, aber auch die El Nazareno und die Kapelle Nuestra Senora de Gracia sind sehr bedeutende Bauten aus dem 15. Jahrhundert. Auch mit Klöstern ist Archidona gut bestückt. Darunter gibt es das Kloster Las Minimas und das Kloster Santo Domingo, beide besonders sehenswert. Wanderungen bei denen man einfach nur die Landschaft und den weiten Blick genießt, führen entlang der mittelalterlichen Festung. Dabei ist das Motto: „ Fühlen wie der Wärter der Stadt“. Ab der Übernahme der Stadt Archidona durch die Christen und die Umgestaltung, die bis zum Ende des 15. Jahrhunderts dauerte, hat sich bis heute so gut wie gar nichts verändert. Man kann über den Urlaub in Archidona behaupten, dass man eine Reise zurück in das 15. Jahrhundert erlebt. Ebenfalls besichtigen kann man die alte Kornkammer, sowie die Wallfahrtskirche Ermita de Nazareno. Sehr interessant und sehenswert ist das Sanktuarium der Virgen de Gracia, das auf den alten Burgruinen steht. Sehenswürdigkeiten und die Landschaft in Archidona sind sehr faszinierend und einzigartig. Für jeden Urlauber ein einmaliges Erlebnis.

Javea

Im Norden der Costa Blanca zwischen dem Kap Antonio und dem Kap Nao liegt mit ihren zirka 21 000 Einwohnern die Stadt Javea. Hinter Javea im Landesinneren schützt der Berg Montogo die Stadt vor den manchmal heftigen Festlandwinden. Javea an der Costa Blanca profitiert von einem ganzjährig milden und angenehmen Klima. Die Landschaft zeigt sich als sehr vielfältig, sowohl an der Küste, als auch im Innland. Javea lockt mit ihrem Charme gerade naturbegeisterte Reisende an und verspricht ein reizvolles Urlaubsangebot für Jedermann. Das Stadtbild ist geprägt von kleinen Gassen, gotischen Kirchen und gemütlichen Plätzen. An fast jeder Ecke ruft Javea ihren Besuchern ihre mittelalterliche Vergangenheit in Erinnerung. Der Fischerhafen, an dem sich das touristische Leben hauptsächlich abspielt, verleiht Javea eine besondere Schönheit. Hier finden sich auch eine Fülle der gemütlichen Unterkünfte Javeas.

Javea bietet einige interessante Sehenswürdigkeiten. Gotische Kirchen und Paläste, archäologische Museen, das Kloster Nuestra Senora de los Angeles, Wallfahrtskapellen am Berghang und alte, ansehnliche Windmühlen. Der Berg Montogo und sein umliegender Naturpark sind eine Wonne für das Auge. Hier lohnen sich ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen zu jeder Jahreszeit, denn die Pflanzenwelt verändert sich ständig. Außerdem bietet der Berg natürlich einen grandiosen Aussichtspunkt. Die Entdeckung des Montogos ist eine Erfahrung, die zu Fuß erlebt werden muss. Den Gipfel liegt in 753 Meter Höhe.

Aufgrund der Landschaft und des Klimas sind in Javea an der Costa Blanca viele Sportarten im Angebot. Neben dem Wandern und Bergsteigen, kann der aktive Urlauber jegliche Art von Wassersport ausüben oder erlernen. Auch Fischen, Golf, Tennis und Reiten steht auf dem Programm. Gerade ein Ausritt entlang der schönen, feinen Sandstrände rund um Javea garantiert ein unvergessliches Erlebnis. Die Landschaft lässt sich hier übrigens auch sehr gut mit dem Mountainbike erkunden. Für faule Strandtage hat man die Wahl zwischen flach abfallenden Sandstränden, wie dem Playa Arenal, oder beeindruckenden Felsenbuchten mit glasklarem Wasser.

Javea an der Costa Blanca bietet aber auch ein reichhaltiges Kulturprogramm, sowie jede Menge Möglichkeiten den Urlaubstag am Abend oder im Nachtleben ausklingen zu lassen. An Bars, Cafes und Musikkneipen mangelt es nicht. Für Nachtschwärmer bietet die Stadt auch eine Diskothek, die in der Hauptreisezeit gut besucht ist. Für kulinarischen Genuss sorgen die zahlreichen Restaurants mit traditioneller, heimischer Küche. So kann der der zufriedene Urlauber den Tag bei Sonnenuntergang, sowie gutem Wein und Essen, angenehm ausklingen lassen.