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Archez

Archez liegt an der Costa del Sol, genau zwischen Malaga und Granada und ist nur zirka 30 Kilometer von der Küste entfernt. Buchen Sie ihr Hotel in der Region von Archez und genießen Sie mit wenig Touristenverkehr Ihren Urlaub. Der Vorteil dabei ist, dass nur sehr kurze Wege zu den umliegenden Ausflugszielen entstehen. Die durchschnittliche Temperatur von 17 Grad Celsius macht Archez ganzjährig zu einem beliebten Ziel. Vom Dorf aus ist es mit dem Auto nicht weit zu den schönen Stränden der Costa des Sol. So lassen sich schöne, entspannte Badetage verbringen. Das Wasser ist sauber und kristallklar. Die Strände eignen sich deshalb gut zum Schnorcheln und Tauchen.

Wanderungen durch die Gebirgsketten der Sierra Tejeda und der Sierra Almijara sind ein wahres Naturerlebnis. Die Spitze des Gebirges liegt 1.830 Meter hoch. Der Gipfel ist der Navachica. Da dieses Gebiet unter Naturschutz steht können Urlauber auf ihren Wegen die wunderschöne, unberührte Natur genießen. Viele verschiedene Baumarten und Farne wachsen hier. Hoch über den Köpfen fliegen Adler, Bussarde und auch Falken.

Einige Wege verlaufen terrassenförmig, um den Obst- und Gemüseanbau in der Gegend zu ermöglichen. Aber auch der Weinanbau ist mit eine zentrale Beschäftigung der dortigen Anwohner. Das Dörfchen Archez ist in Malaga bekannt für seinen Mudejar-Stil, der im 14. Jahrhundert zu seiner Blüte aufstieg. In Archez liegt der Minarett-Turm, der sich inmitten des verschlafenen Dorfes befindet und heute als ein historisches Kunstmonument gilt. Anzumerken ist, dass beide Glocken des Turmes ihren eigenen Namen haben. Die eine heißt Neustra Senoradel Pilar. In der Zweiten ist eine Inschrift mit dem Namen des Erbauers Maria de la Encarnacion vorzufinden. Die darunterliegende Kirche ist auf eine alte Moschee erbaut und sie ist architektonisch im christlichen Stil entstanden.
Des Weiteren ist die Kirche de la Encarnación sehr sehenswert und immer ein Pflichtziel auf der Mudejar Strecke. Um das Dorf Archez kennen zu lernen, muss man durch die enge Gassen und Straßen gehen. Die Architektur erinnert an die Mudejarzeit und die Hauswände sind weiß gekalkt und schlicht gehalten. Hier findet man auch kostengünstige Restaurants und Bars. Das heimische Essen in Archez ist lecker und reichhaltig. Man bekommt traditionelle Kost zu fairen Preisen. Verarbeitet werden die Erzeugnisse der angrenzenden Felder. Der Eintopf in Archez ist ausgezeichnet und wird mit Hering serviert. Auch die Kabeljautörtchen muss man auf jeden Fall probieren. Diese werden mit Honig verfeinert.

Das erste Fest des Jahres findet in Archez am 17. Januar statt und es wird der Tag des heiligen Anton gefeiert. Fronleichnam findet die andalusische Nacht statt, die aus folkloristischen und sportlichen Veranstaltungen besteht.

Ardales

Nicht weit weg von Ardales an der Costa des Sol liegt die Seenlandschaft „Embalse del Conde de Guadalhorce“, die man auch sehr gut zu Fuß erreichen kann. Die dortige spektakuläre Schlucht „Desfiladero de los Gaitans“ ist ein prickelnder Blickfang. Ardales liegt ungefähr eine Stunde von Marbella entfernt, wo man den weißen Strand am Meer genießen kann und im Anschluß wieder zurück in das ruhige Ardales fährt. Der Charme des Städtchens entsteht durch seine kleinen, weißen Fischerhäuser und einen wunderbareren Wanderberg im Hintergrund. Bewundernswert sind die Vertiefungen in den Sandsteinhügeln, die sich in der Schlucht am Stausee einzeichnen.
Das architektonische Gut aus Zeiten der Römer kann man anhand der römischen Brücke erkennen. Aber auch die mittelalterlichen Burgen muss man gesehen haben. In der Cueva de Dona Höhle kann man die alten Höhlenmalereien bewundern, die aussagen ab wann das Gebiet um und in Ardales besiedelt wurde. Die Höhlen befinden sich 5 Kilometer vom Ortskern entfernt und sind ein Pflichtprogramm auf jeder Urlaubsreise. Die Burgen um Ardales sind von keltischer und iberischer Herkunft. Die Römer haben die Burg de la Pena errichtet, die sehr sehenswert ist. Die Mauren bauten Ardales zu einem Dorf um. Dies geschah zirka um das Jahr 716. Ein alter Weg erinnert an den Besuch Alfred XIII von 1921. Dieser ist aus Eisen und Holz gebaut und führt zirka 100 Meter an der riesigen Felsschlucht entlang. Die Seen sind außerdem von sehr dichten Pinienwäldern umgeben und ergeben im Ganzen ein wunderbares Landschaftsbild.
Das bedeutendste in Ardales an der Costa des Sol findet am 15. Mai statt und wird zu ehren des heiligen Isidor abgehalten. Des Weiteren ist die erste Septemberwoche zum Andenken der Jungfrau von Villaverde gewidmet. Es findet eine Wallfahrt zu den Ausläufern am Guadalhorce-Stausee statt. Dort wird der restliche Tag in der Natur verbracht.
Schmorgerichte zählen in Ardales zu den Spezialitäten. Die Hauptzutaten sind Lamm und Zicklein. Weiter zu erwähnen sind die Süßigkeiten, Pasteten, Weinkringel und auch die Mandeltörtchen und die Ölfladen.

An Übernachtungen soll es in Ardales nicht mangeln. Angeboten werden Appartements und einige Hotels in der Stadt. Aber auch für Campingfreunde kommen auf ihre Kosten.

Colera

Colera ist ein winziges, urspanisches Dörflein an der Costa Brava, das vom Tourismus kaum erschlossen wurde. Dieser Ort ist genau das richtige für Urlauber die es ruhig und beschaulich mögen und die unverfälschte Natur genießen wollen. Wer hier großartige touristische Attraktionen erwartet ist fehl am Platz. Colera an der Costa Brava verfügt über zwei kleine Strände und einen Campingplatz. Die rund sechshundert Einwohner sind stets freundlich und entspannt. Stress kennt man hier nicht. Trotz der geringen Größe des Dorfes verfügt Colera über einen Sporthafen und einen kleinen Bahnhof. Die Atmosphäre hier ist heimisch und gastfreundlich. Die Unterbringung der wenigen Touristen erfolgt meist in kleinen, familiären Pensionen. So nehmen Urlauber unmittelbar am Leben der Einheimischen teil und lernen ihre Kultur und Lebensart kennen. Immobilienfirmen vor Ort vermieten zudem auch Ferienhäuser oder Ferienwohnungen.

Die traumhafte Umgebung rund um Colera lädt zu langen Spaziergängen und Wanderungen in der Natur ein. Einige Wanderwege führen zu dem Kloster Sant Pere de Rodes das zirka 18 Kilometer von Colera entfernt liegt. Das Kloster gilt als eines der wichtigsten Bauwerke der romanischen Epoche und eignet sich wunderbar als Ziel für einen Tagesausflug. Im Hafen kann man sich gegen eine kleine Gebühr Boote ausleihen und die Umgebung zu Wasser erkunden. Den Mittelpunkt von Colera bildet der Plaza Mayor, an dem das dörfische Leben hauptsächlich stattfindet. Hier finden sich auch die wenigen Restaurants und Bars in denen man den Tag angenehm ausklingen lassen kann.